Planung

Um das Fahrzeug möglichst kompakt zu gestallten und den zur Verfügung stehenden Raum möglichst gut auszunutzen, bot sich ein Alkoven an. Das Dach mußte im Mittelteil abgesenkt werden damit die Oberkante Klimaanlage mit der Oberkante Alkoven bündig wird. Das Hochdach gestattet trotz 8cm Isolierung des Bodens und 6cm des Daches im Mittelteil eine ausreichende Stehhöhe und im hinteren Bereich eine U-Sitzgruppe auf einem Podest.

Das Originaldach des nagelneuen Fahrzeuges wurde entfernt. Neue Spriegel wurden angefertigt und größtenteils in die Aufnahmen der alten Spriegel wieder eingepasst.

Teilweise mußten zusätzliche Spriegel mitsamt den Verstrebungen (Halter) eingezogen werden.

Auf die Spriegel wurde 1,2mm starkes, verzinktes Stahlblech aufgezugen. Jedes Blechteil wurde einzeln angefertigt.

Der Aufwand ist enorm.....Für den Alkoven mußte der original Dachhimmel mit mit den eingebauten Bedienelementen und die Windschutzscheibe entfernt werden.

Jedes Blechsegment wurde aus einer Blechplatte geformt und angepasst.

Um Schweißspannungen und Verwerfungen des Bleches zu vermeiden wurden die Bleche "geklietet" - geklebt und genietet.  Als Klebestoff wurde ein Zweikomponenten Epoxidharzkleber aus dem Bereich des Flugzeugbaus verwendet. Der Temperatureinsatzbereich liegt von -55 bis +120 Grad Celsius, die Scherfestigkeit ist bei 30MPa. Es ist von 3M der Scotch-Weld DP 490, ein Zweikomponenten-Konstruktionsklebstoff auf Epoxydbasis fur das EPX-System.

So....fast fertig.......

Die Regenrinne wurde zweifach gefalzt um die vorhandene Regenrinne herumgebogen und dann verschweißt.